AGB

Vertragsbedingungen für Buchungen von Ferienunterkünften in der Stadtflucht Lüneburg

Diese Nutzungs- und Vertragsbedingungen gelten zwischen der Ferienunterkünften Stadtflucht Lüneburg, Inh. Susanne Laudien, Wallstraße 13, 21335 Lüneburg (nachfolgend die “Anbieterin”) und dem Nutzer, der über die Internetseite www.stadtflucht-lueneburg.de eine Ferienunterkunft bucht (“Nutzer”). 


Vertragsgegenstand

(1) Die Anbieterin vermietet die in der Buchungsmaske vom Nutzer ausgewählte Unterkunft in der Wallstraße 13, 21335 Lüneburg (nachfolgend “Unterkunft”) für den vom Nutzer ausgewählten Zeitraum als Ferienunterkunft an. Die Maximalbelegung für die jeweilige Unterkunft beträgt 2 Personen mit Ausnahme der Charmanten Ferienwohnung (Vorderhaus OG/DG), die Platz für 4 Personen bietet.

(2) Die jeweilige Unterkunft ist vollständig eingerichtet und möbliert. Bettwäsche und Handtücher sowie die die Kosten für Wasser, Strom und Heizung sind im Mietpreis enthalten.  

(3) Während der Mietzeit erhält der Nutzer einen Schlüssel zur Unterkunft. Der Schlüssel liegt vor Ort in einem Schlüsseltresor bereit und ist dort vom Nutzer bei Abreise wieder zu deponieren. Der Code zum Schlüsseltresor wird dem Nutzer eine Woche vor Anreise per E-Mail zugesandt.  

(4) Zu der jeweiligen Unterkunft gehört kein PKW-Stellplatz. Auf dem Grundstück ist ein PKW-Stellplatz vorhanden, der vom Nutzer ebenfalls über diese Internetseite während seines Aufenthalts in der Unterkunft kostenpflichtig zusätzlich angemietet werden kann.

(5) Folgende Nutzungen der Unterkunft durch den Nutzer sind nicht gestattet:

(a) Nutzung zu gewerblichen Zwecken,

(b) Mitnahme von Haustieren,

(c) Partys oder andere Veranstaltungen.
Auf die Nachbarschaft ist Rücksicht zu nehmen. Es gelten die üblichen Ruhezeiten in einem Wohngebiet.

§ 2 Mietzeit, An-und Abreise

(1) Die Unterkunft steht dem Nutzer in dem von ihm gebuchten Zeitraum zur Verfügung. Die Anreise erfolgt am Anreisetag ab 16 Uhr. Die Abreise erfolgt am Abreisetag bis 11 Uhr. Der Schlüssel für die Unterkunft ist an der Unterkunft für den Nutzer in einem Schlüsseltresor hinterlegt. Der Schlüssel ist vom Nutzer dort selbst zu entnehmen.

(2) Nach Ende des Mietzeitraums hat der Mieter das Mietobjekt geräumt und besenrein in einem ordnungsgemäßen Zustand zu übergeben und den Schlüssel im zur jeweiligen Unterkunft gehörenden Schlüsseltresor zu hinterlegen

§ 3     Mietpreis, Endreinigung, Beherbergungssteuer und Zahlungsweise

(1) Der Gesamtpreis der Buchung wird dem Nutzer auf Basis seiner Angaben (Dauer des Aufenthalts, gewähltes Apartment und jeweils geltenden Tagesraten) errechnet. Es handelt sich um den Endpreis, der alle Kosten, Steuern und sonstigen Gebühren umfasst.

(2) Der angezeigte Gesamtmietpreis enthält die Kosten der vom Nutzer verpflichtend in Anspruch zu nehmenden Endreinigung, die durch ein von der Anbieterin beauftragtes Unternehmen ausgeführt wird.  

(3) Die Hansestadt Lüneburg erhebt bei privaten Aufenthalten eine Beherbergungssteuer in Höhe von derzeit 4 Prozent der Gesamtkosten der Übernachtung (Übernachtungskosten und Endreinigung). Bei der Buchung wird davon ausgegangen, dass es sich um eine Aufenthalt zu privaten Zwecken handelt. Weist der Nutzer gegenüber der Anbieterin durch Ausfüllen des bereitliegenden oder bei der Anbieterin abforderbaren Beherbergungssteuerformulars einen beruflichen Aufenthalt nach, wird ihm der berechnete Betrag nach Erhalt des Nachweises zurückerstattet.

(4) Der Gesamtpreis ist in vollständiger Höhe mit Abgabe der Buchung zu entrichten. Der Nutzer kann die Zahlung direkt während des Buchungsvorgangs durch Nutzung seiner Kreditkarte ausführen. Andernfalls zahlt der Nutzer innerhalb von 7 Tagen nach Nutzung über die von der Anbieterin bereitgestellten Zahlungsmittel (Paypal oder Banküberweisung). Die Anbieterin erhebt für die Nutzung der Zahlungsmittel keine Zusatzgebühren.

§ 4 Vertragsschluss

(1) Mit dem Klicken auf die Schaltfläche “Jetzt buchen” gibt der Nutzer ein verbindliches Angebot für die Beherbergung ab. Die Anbieterin nimmt das Angebot des Nutzers erst dadurch an, dass sie dem Nutzer den Erhalt der vom Nutzer zu geleisteten Zahlung per E-Mail bestätigt. Die Anzeige der Angaben auf der Buchungswebseite stellt lediglich eine Einladung der Anbieterin dar, ein Angebot zur Buchung einer Unterkunft abzugeben. Mit Übermittlung der Buchung und Versand der Buchungsbestätigung, reserviert die Anbieterin dem Nutzer die Unterkunft für 7 Tage, es sei denn die Anbieterin darf berechtigt aufgrund der Umstände annehmen, dass es sich nicht um eine ernsthafte, verbindliche Buchung eines Nutzers handelt.    

(2) Sollte die nach § 3 (4) fällige Zahlung nicht binnen 7 Tagen nach Abgabe des Angebots des Nutzer bei der Anbieterin eingegangen sein, wird sie die Unterkunft wieder als buchbar für andere Gäste freischalten.

§ 5  Stornierung und Abbruch des Aufenthalts

(1) Storniert der Nutzer vor Anreise die Buchung, ohne einen anderen Nutzer zu benennen, der in den Vertrag zu denselben Konditionen eintritt, sind als Entschädigung unter Anrechnung der ersparten Aufwendungen (Endreinigung, ggf. Beherbergungssteuer) 50 % der Kosten des Gesamtpreises zu zahlen, der Restbetrag wird dem Nutzer von der Anbieterin erstattet. Erfolgt die Stornierung innerhalb eines Zeitraums von 30 Tagen vor der Anreise, ist der vollständige Gesamtbetrag zu zahlen, es sei denn es ergibt sich eine Vermietung an einen anderen Nutzer.

(2) Der Nutzer sollter eine Stornierung umgehend melden, so dass die Anbieterin die Gelegenheit hat, die Unterkunft anderen Gästen zur Buchung anzubieten. Sollte die Anbieterin die Unterkunft ganz oder in einem Teilzeitraum an einen anderen Gast vermieten können, wird Sie dem Nutzer anteilig die Kosten in Höhe der tatsächlich Einnahmen durch die Neuvermietung erstatten. Der Nutzer kann der Anbieterin  jederzeit einen geringeren Schaden nachweisen.

(3) Bricht der Nutzer den Aufenthalt vorzeitig ab, bleibt er zur Zahlung des vollen Mietpreises verpflichtet.

§ 6 Haftung und Pflichten des Nutzers

(1) Die Unterkunft einschließlich der Möbel und der sonstigen in ihr befindlichen Gegenstände sind schonend zu behandeln. Der Nutzer hat die ihn begleitenden und/oder besuchenden Personen zur Sorgsamkeit anzuhalten. Der Nutzer haftet für schuldhafte Beschädigungen der Unterkunft, des Mobiliars oder sonstiger Gegenstände in der Unterkunft durch ihn oder ihn begleitende Personen.

(2) Mängel, die bei Übernahme der Unterkunft bestanden und/oder während der Mietzeit entstehen, sind der Anbieterin unverzüglich in geeigneter Form zu melden.

(3) Ansprüche des Nutzers auf Schadensersatz sind ausgeschlossen. Hiervon ausgenommen sind Schadensersatzansprüche des Nutzers aus der Verletzung des Lebens, des Körpers, der Gesundheit oder aus der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) sowie die Haftung für sonstige Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung der Anbieterin, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung zur Erreichung des Ziels des Vertrags notwendig ist. Bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haftet die Anbieterin nur auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden, wenn dieser einfach fahrlässig verursacht wurde, es sei denn, es handelt sich um Schadensersatzansprüche des Kunden aus einer Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit. Diese Einschränkungen gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen der Anbieterin, wenn Ansprüche direkt gegen diese geltend gemacht werden. Die sich hieraus ergebenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht, soweit die Anbieterin den Mangel arglistig verschwiegen oder eine Garantie für die Beschaffenheit der Sache übernommen hat. Das gleiche gilt, soweit die Anbieterin und der Nutzer eine Vereinbarung über die Beschaffenheit der Sache getroffen haben.

§ 6     Schriftform, Salvatorische Klausel

                 (1) Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrages bedürfen der Textform. Dies gilt auch für die Änderung dieser Klausel.

(2) Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrages unwirksam oder undurchführbar sein oder nach Vertragsschluss unwirksam oder undurchführbar werden, so wird dadurch die Wirksamkeit des Vertrages im Übrigen nicht berührt. An die Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung soll diejenige wirksame und durchführbare Regelung treten, deren Wirkungen der wirtschaftlichen Zielsetzung möglichst nahe kommen, welche die Vertragsparteien mit der unwirksamen bzw. undurchführbaren Bestimmung verfolgt haben.

(3) Für den Fall, dass der Nutzer nicht in der Bundesrepublik Deutschland wohnhaft ist, vereinbaren die Parteien für diesen Vertrag das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

Streitschlichtung:

Die Anbieterin ist weder verpflichtet noch bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

Lüneburg, 1. Mai 2018